Sportleranalysen
Für den Aufbau bzw. Wiedereinstieg ins Training gelten die gleichen Trainingsprinzipien wie für ein "normales" Training, wobei je nach Trainingsziel eine Verbesserung der Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordination angestrebt wird, ohne dabei den Körper zu überlasten oder erneute Verletzungen zu provozieren.
Das Training (oder Aufbau) basiert auf 5 Basiselementen:
1. Beurteilung und Untersuchung betroffene Strukturen (für eine funktionelle Anpassung benötigt jede Struktur spezifische Reize)
2. Wundheilungsphase (Diese Phase bestimmt die Intensität, das Volumen und die Frequenz des Trainings)
3. Beeinflussende Faktoren der Wundheilung (Schmerzen, Alter, Medikamente..)
4. Bestimmung der „sportspezifischen“ Eigenschaften (Kraft, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit)
5. Bestimmung des Leistungsniveaus (mit Hilfe der sog. „try-outs“ wird festgestellt, inwieweit sich die spezifischen Fähigkeiten normalisiert haben und wieder auf dem ursprünglichen Stand sind)
Behandlung bzw. funktionelle und strukturelle Anwendung in Form eines Trainingsprogrammes stützt sich dabei auf 10 weitere Prinzipien
1. Trainingsumfang
2. Trainingsintensität
3. Wiederholungen
4. Serien
5. Overload
6. Frequenz
7. Übertragbarkeit
8. Spezifität
9. Übungen
10. Periodisierung
Mit Hilfe der 5 Basiselemente ist es möglich, alle Faktoren die für einen optimalen und funktionalen Effekt der Rehabilitation von Bedeutung sind, einzuleiten.
Dadurch wird bei dieser vorgehensweise das Risiko auf Übertraining und Verletzungen auf ein Minimum reduziert.
Hier finden Sie ein Trainingsanalysemuster.pdf
